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Dorferneuerungsmaßnahmen

Hebertsfelden

Dorfplatz in Hebertsfelden

Dorfplatz in Hebertsfelden

Im April 1992 lief das Vorhaben der Dorferneuerung in Hebertsfelden an. Bis 1996 wurde beraten, verhandelt und geplant. Ein Maßnahmenkatalog musste erstellt werden. Vorstandssitzungen, Bürgerversammlungen und Vortragsveranstaltungen wurden abgehalten. Außerdem fanden Informationsfahrten und ein Seminar im Kloster Plankstetten statt.

Fast ohne finanzielle Unterstützung der Direktion für Ländliche Entwicklung Landau/Isar (DLE) entstand 1994 der erste Teil der Plattner Straße (von der Volksschule bis zum Ortsende). Bezuschusst wurden lediglich die Planungskosten.

Im Jahr 1996 wurde eines der größten Projekte im Rahmen der Dorferneuerung begonnen. Mit der Veränderung der Dorfmitte und der Rackersbacher Straße gestaltete sich der zentrale Bereich Hebertsfeldens neu. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Geänderte Straßenführung, breitere Aufenthaltsbereiche für die Fußgänger, durchgehende Fußwegverbindungen, Neuanordnung der Parkplätze, sowie Bepflanzungen und neue Straßenbeleuchtungen bewirken einen attraktiven und familienfreundlichen Dorfkern.

Der Dorfbrunnen, mit dem für das frühere Dorfleben stehenden Hahn, der von dem Bildhauer Karl Reidel aus Kumhausen geschaffen wurde, bereichert den Kirchenplatz, den Mittelpunkt von Hebertsfelden.

Im selben Jahr wurde am Klostergebäude ein Buswartehäuschen errichtet.

Stein zur Dorferneuerung

Stein zur Dorferneuerung

1997 veränderten die Baumaßnahmen auch den Bereich der Dannecker-Kreuzung wesentlich. Mit den Gehwegen entlang der Edhofer Straße und der Klosterstraße bis zum Friedhof entstand ein durchgehendes Fußwegenetz entlang der Hauptverkehrsstraßen.

1998 wurden der Weg „Am Fischerberg“ und ein Teilstück des „Griesgräblweges“ asphaltiert. Die Probleme der Kiesabschwemmung in Richtung Dannecker-Kreuzung bzw. Klosterstraße gehören damit der Vergangenheit an. Mit der Sanierung des ehemaligen Klostergebäudes nahm man eine der wichtigsten Maßnahmen Hebertsfeldens in Angriff. Das Vorhaben wurde von der Gemeinde mit finanzieller Unterstützung durch die Direktion für Ländliche Entwicklung in Höhe von ca. 240.000,00 DM durchgeführt. Nach Abschluss der Arbeiten steht nun der Gemeinde Hebertsfelden ein großzügiges Gebäude für kulturelle und gesellschaftliche Aktivitäten zur Verfügung. Beim Gemeindefest am 24. September 2000 wurde das Kloster-Bürgerhaus nach der kirchlichen Segnung der Öffentlichkeit übergeben.

Als letzte große Maßnahme der Dorferneuerung konnte im Jahr 2003 die Sanierung der Reiterbergstraße durchgeführt werden. Wegen fehlender Mittel mussten die Bauarbeiten von der Direktion für Ländliche Entwicklung lange hinausgeschoben werden.

Im Jahr 2004 sind als Dorferneuerungsmaßnahmen noch der Bau eines Gehsteiges an der Rackersbacher Straße bis zur Einmündung des Rottauenweges, sowie eine Sanierung der Pfarrstraße im Bereich des Kindergartens Hebertsfelden ausgeführt worden. Private Maßnahmen würden auch noch in den folgenden Jahren gefördert werden.

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Niedernkirchen

Dorfplatz in Niedernkirchen

Dorfplatz in Niedernkirchen

Von 1989 bis 1997 wurde in Niedernkirchen unter Federführung der Direktion für Ländliche Entwicklung Landau/Isar (DLE) die Dorferneuerung und Flurneuordnung durchgeführt.

Von den insgesamt 2,4 Mio. DM, die nach Niedernkirchen flossen, kamen 1,4 Mio. DM der Dorferneuerung zugute. Die Gemeinde trug davon ca. 450.000 DM. Hinzu kamen aufwändige Vorleistungen für zentrale Wasserversorgung, Abwasserkanäle und die eigene Kläranlage.

Mit beispielhaftem Gemeinschaftsgeist der Bevölkerung und in überschaubarer Zeit wurde eine Neugestaltung von Dorf und Flur durchgeführt. Erhaltungs-, Sanierungs- und Gestaltungsmaßnahmen haben eine dorfgemäße Entwicklung unterstützt. Die Bodenordnung im Ort Hebertsfelden legte den Grundstein für viele private und öffentliche Vorhaben und eröffnete Betrieben neue Entwicklungsmöglichkeiten. Einfache und kostengünstige Ausbauweise beim Wegebau, eine zweckmäßige Bodenordnung in der Flur und ergänzende Maßnahmen der Landschaftspflege tragen ausgewogen den Interessen von Landwirtschaft und Naturschutz Rechnung.

Kapelle Niedernkirchen

Auch die Kapelle kam mit der Dorferneuerung

Vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wurde die Dorferneuerung und Flurordnung in Niedernkirchen als vorbildlicher Beitrag für die Zukunft des ländlichen Raumes in Bayern gewertet.

Im Namen der Bayerischen Staatsregierung zeichnete Staatsminister Reinhold Bocklet im Rahmen eines Dorffestes die Teilnehmergemeinschaft Niedernkirchen und die Gemeinde Hebertsfelden am 29.06.1996 mit dem Staatspreis 1995/96 aus.

Die Geldprämie von 20.000,00 DM wurde, wie von der Dorfgemeinschaft beschlossen, für Kunstgegenstände in der Zwölf-Apostel-Kapelle verwendet. Diese war in Holzbauweise von der Teilnehmergemeinschaft im Hand- und Spanndienst errichtet worden.

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