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Kategorie Archiv: Jubiläen

Peter Rolle 85 Jahre

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Im Bild v. l. Rosmarie Rieger vom Trachtenverein Lindenthaler, Frau Dr. Lore Rolle, Herr Peter Rolle und Bürgermeister Karl Hendlmeier.

Peter Rolle wurde 1933 in Zittau/Sachsen als zweiter Sohn des Ehepaares Karl und Käthe Rolle geboren. Seine Eltern hatten im nahegelegenen Niederoderwitz eine Schokoladenfabrik, die bis Kriegsende der Familie gehörte. Bereits 1947 verließ man die Heimat auf Grund der schwierigen Verhältnisse in der russischen Besatzungszone und kam nach Eggenfelden, wo schon niederbayrische Verwandtschaft (Familie Luibl) lebte.

Dort wurde der Grundstein für den Aufbau einer neuen Existenz gelegt.

1948 wurde in Eggenfelden die Schokoladenfabrik gegründet und viele Flüchtlinge aus Schlesien und Sachsen fanden hier schnell eine Beschäftigung. Diese trugen wesentlich zum Aufbau der Firma bei, was nicht vergessen werden darf.

Peter Rolle machte Abitur am humanistischen Gymnasium in Passau und ging dann zum Maschinenbaustudium nach München. 1957 erfolgte sein Examen als Diplom-Ingenieur. Nebenbei war er noch beschäftigt bei verschiedenen Firmen in Hamburg,   München  (BMW) und kam dann nach Eggenfelden in die väterliche Firma, die bereits im Aufbau war.

Dennoch konnte Herr Rolle noch mehr als ein Jahr bei der Firma Holloway in Chicago (Süßwarenproduktion) seine Erfahrungen erweitern und sich auf die Übernahme der Verantwortung in Eggenfelden vorbereiten.

1965 kam er in die Geschäftsleitung der Firma als technischer Betriebsleiter. Karl Rolle übergab im selben Jahr Dr. Jürgen Rolle und seinem Bruder die Firma in der Karl-Rolle-Straße in Eggenfelden. Bis 1980 wurden dann die bekannten Rolle-Produkte (u.a. Nippon, Mr. Tom, Romy) produziert. In der Spitze beschäftigte die Firma über 1000 Mitarbeiter und war der größte örtliche Arbeitgeber.

1980 wurde die Schokoladenfabrik an die Firma Hosta verkauft. Peter Rolle ging im Anschluss 8 Jahre zur Firma Asbach in Rüdesheim, wo er die Geschäftsleitung der Pralinenproduktion übernahm.

1990 erfolgte die Rückgabe der Betriebsgebäude an die Familie, die sofort mit dem Umbau zum heutigen Rolle-Gewerbepark beginnen konnte, der inzwischen in der nächsten Generation zu einem gewissen Abschluss gekommen ist.

Privat ist Herr Rolle seit 1969 verheiratet, lebt seit 1975 in Hebertsfelden, hat zwei Kinder und zwei Enkel und freut sich an der Entwicklung der folgenden Generationen.

 

 

 

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Lorenz Gruber feierte 80. Geburtstag

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Hebertsfelden-Holzhamm: Zum 80. Wiegenfest von Lorenz Gruber gab es viele Glückwünsche und Geschenke, unter anderem für die Gemeinde Hebertsfelden von Bürgermeister Karl Hendlmeier.

Lorenz Gruber erblickte am 09. Mai 1937 in Burg d. Licht der Welt. Mit seinen neun Geschwistern wuchs er auf dem elterlichen Anwesen auf. Er besuchte in Niedernkirchen die Volksschule und arbeitete anschließend bei den Bauern und in einer Schreinerei. Im März 1959 schließt er den Ehebund mit Maria Reisbeck aus Hofstetten, mit der er 1969 das elterliche Anwesen in Burg übernahm und weiterführte. Von 1955 bis 1973 war er bei einer Münchner Baufirma und dann von 1973 bis 1995 bei einer Landshuter Bergbau-Firma tätig. 1971 erbauten sie sich ein neues Wohnhaus. Aus der Ehe gingen 3 Kinder hervor. Besonders stolz ist der Jubilar auf seine 2 Enkel Marianne und Thomas und auf die beiden Urenkel Annalena und Florian. Über den Landkreis hinaus bekannt ist Lorenz Gruber aufgrund seines einzigartigen Hobbys, das er seit seiner Kindheit leidenschaftlich ausführt. Es handelt sich um ein altes Handwerk, das Rechen- u. Spankorbmachen, welches er von seinem Vater erlernt hat und seit 1988 zusammen mit seiner Frau Maria auf Veranstaltungen vorführt.

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Johannes Hofmann aus Gollerbach feierte 85. Geburtstag

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Johannes Hofmann entstammt einer Bauersfamilie und wurde am 08. April 1932 in Wildprechting geboren. 1938 kam er mit seinen Eltern und acht Geschwistern nach Unterstuben, Gemeinde Haberskirchen, wo diese einen Hof kauften. Nach dem Schulbesuch in Haberskirchen arbeitet Johannes Hofmann auf dem elterlichen Hof bis zu seiner Hochzeit im Juni 1958 mit Theresia Hansbauer aus Gollerbach. Der Ehe entsprossen zwei Söhne und eine Tochter. Neben der Arbeit in der Landwirtschaft hat Johannes Hofmann etwa 10 Jahre einen Milchsammelwagen gefahren und später in der Tubensahne-Abteilung der Huber-Milchwerke gearbeitet. Von 1979 bis 1984 fuhr Johannes Hofmann außerdem einen Schulbus. Das Anwesen wurde 1995 an Sohn Josef übergeben. Sein liebstes Hobby war immer der Garten, vor allem das Veredeln von Obstbäumen. Gerne schwang der Jubilar früher auch das Tanzbein. Leider musste er dieses Hobby durch inzwischen zwei Hüftoperationen einschränken. Vor einigen Jahren erlitt seine Frau einen Schlaganfall, welche er jetzt liebevoll unterstützt.  Die größte Freude bereiten ihm seine fünf Enkelkinder und zwei Urenkel.

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