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Informationen für Flüchtende aus der Ukraine

 

ÖPNV

Mit sofortiger Wirkung dürfen aus der Ukraine geflüchtete Menschen im Landkreis Rottal-Inn den ÖPNV unentgeltlich nutzen. So soll den Geflüchteten eine einfach zugängliche Mobilität im Landkreis möglich gemacht werden.

Voraussetzung für die kostenlose Beförderung ist ein ukrainisches Ausweisdokument (Pass oder ID-Karte). Begleitende minderjährige Kinder werden auch ohne eigenen Ausweis befördert. Mit Flüchtenden anderer Nationalitäten mit Wohnsitz in der Ukraine wird kulant verfahren.

Die Regelung gilt voraussichtlich bis Ende April.

Einschränkungen:

Die kostenlose Beförderung ist nicht für dauerhafte, regelmäßige Fahrten gedacht; daher ist die Schülerbeförderung ausgenommen. Auch gilt sie vor allem für jetzt akute Fälle, bis die Geflüchteten „angekommen“ sind.

Bitte:

Auch aufgrund der coronabedingten Einschränkungen wird darum gebeten zu Schwachlastzeiten zu fahren, also nicht mit dem Schulbusverkehr.

Die Fahrpläne der Busse und Züge im Landkreis finden Sie auf der Homepage des Landratsamts.

 

Kindertagesbetreuung

Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen für geflüchtete Kinder ist bereits jetzt bemerkbar und wird in den nächsten Wochen noch weiter ansteigen.

Aufgrund des bekannten Fachkräftemangels und der ohnehin knapp vorhandenen Betreuungsplätze wird es nur vereinzelt möglich sein, die Kinder in die örtlichen Regelstrukturen aufzunehmen.

Darum sind die örtlichen Behörden bei den ersten einzurichtenden Betreuungsangeboten auf das Ehrenamt angewiesen. In Zusammenhang mit der Hans-Lindner-Stiftung wurde vom Landkreis hierzu ein Ehrenamtspool eingerichtet. Pädagogisch geschulte Personen, die sich hier gerne einbringen möchten, können sich gerne an Frau Zenger von der Kreisentwicklung wenden, per Email an kathrin.zenger@rottal-inn.de oder telefonisch unter 08561/20-109.

Ebenso kann interessierten Eltern eine intensivere Mitwirkung bei niedrigschwelligen Angeboten zur Kinderbetreuung ermöglicht werden. Wenn Ihnen hierzu Anfragen ukrainischer Eltern bekannt sind, wenden Sie sich bitte gleich ans Landratsamt Rottal-Inn.

 

Wir danken Ihnen für Ihr Engagement

 

 

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